
Drüben bei Business Insider fand ich einen interessanten Artikel, der nach meiner Meinung einleuchtend beschreibt, warum Apps eher und zuerst für das iOS und erst dann, wenn überhaupt, für Android entwickelt werden.
Unabhängig der nachfolgend genannten 3 Gründe bin sicher nicht nur ich sehr froh, dass das genau so ist. Also liebe Entwickler, vielen Dank an dieser Stelle für eure gute Arbeit.
- iPhone-Nutzer sind eher bereit, Geld für Apps ausgeben
Die Nutzer von iPad und iPhone sind tendenziell eher bereit, Geld für Apps auszugeben. Ein Grund dafür ist möglicherweise, dass wir es einfach gewohnt sind, für Qualität zu bezahlen. Auch ist es doch wahrlich sehr einfach, eine App zu kaufen, es genügt ein Klick. - iPhone-Nutzer neigen eher dazu, Early Adopters für neue Anwendungen sein
Sie sind einfach offener für neue Dinge und engagierter, diese auch auszuprobieren. Vor allem wenn es sich um nützliche und schöne Apps handelt. - Android Apps zu entwickeln, kostet mehr Zeit und Geld
Entwickler sagen, dass sie für die Entwicklung einer Android App ca. 120% an Stunden brauchen, als sie für die Entwicklung einer App für iOS benötigen; somit also auch höhere Kosten. Ob dem tatsächlich so ist, vielleicht liest ja ein App Entwickler hier mit und kann das bestätigen.
Fazit
Entwickler investieren mehr Zeit und Geld in eine Android App, die letztlich mit hoher Wahrscheinlichkeit von weniger Usern tatsächlich auch genutzt und gekauft werden wird. Dem gegenüber steht die Entwicklung für das iOS mit mehr Nutzern und einfach höheren Verkaufschancen.
Wäre ich Entwickler, so würde ich ganz sicher auch für das iOS entwickeln. Unabhängig davon, dass ich noch nicht mal ein Android Gerät in den Händen hatte; zumindest nicht bewusst.





