NIE WIEDER PayPal・die Ignoranten bei PayPal bleiben stur

Am 17.11.2010 hatte ich bereits über unsere Probleme mit PayPal berichtet: “Saftladen Paypal – ich bin stinkesauer. Käuferschutz taugt nichts, Déjà Vu – propagandaprod.com liefert nicht“.

Wenn ich den ganzen Aufwand, den wir bisher hatten mal zusammen nehme: mehrere Nachrichten an PayPal – die Telefonate – alles umsonst.
Die Ignoranten dort denken nicht mal ansatzweise daran, die Situation zu lösen. Sie ignorieren einfach das Problem und mahnen stur weiter.

Heute haben wir endlich unsere Konten dort gekündigt.
Mit meinem privaten Konto hat das auch einwandfrei funktioniert. Ich hoffe, dass ich da PayPal endgültig los bin; nur beim geschäftlichen Konto wurde die Schließung verweigert. Aber seht selbst:

tekshrek.de

tekshrek.de

Was denkt ihr?
Sollen wir jetzt wirklich bezahlen – zuzüglich dieser 5 Euro Mahngebühren, obwohl wir noch immer keine Lizenz haben – nur um unsere Ruhe zu haben – oder durchhalten und weiter hoffen, dass PayPal den Betrag storniert und die Sache somit erledigt ist?

Parallel zu unserer heutigen, wiederholten Beschwerde an PayPal haben wir den Verkäufer ‘Déjà Vu – propagandaprod.com’ – ebenfalls zum wiederholten Male angeschrieben.
Alle bisherigen Nachrichten dorthin blieben ohne jegliche Reaktion; so dass ich auch diesmal davon ausgehe, keine Antwort zu erhalten.

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5 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Hi Frank,

    werde mich in diese Diskussion auch mal einklinken. Grundsätzlich hast du mit propagandaprod.com einen Kaufvertrag abgeschlossen, nicht mit PayPal. PayPal ist nur der Vermittler und kann nicht zur Rechenschaft herangezogen werden, wenn dein Vertragspartner seinen Pflichten nicht nachkommt. Demnach müsste PayPal für jede Transaktion – sprich Kaufvertrag – gerade stehen und den Schaden ersetzen, wenn einer der Vertragspartner seinen Pflichten nicht nachkommt.
    Anders rum wäre, wenn dir propagandaprod.com die Lizenz geliefert hätte, du aber nicht bezahlst. Dann kann propagandaprod.com auch nicht an PayPal herantreten und das Geld von denen einfordern. Sie werden das Geld bei dir einfordern. Der Käuferschutz besteht nur darin, dass PayPal versucht, zu vermitteln. Und das geschieht anhand des eigenen Ticketsystemes. Den Rechtsweg letztlich musst du und dein Vertragspartner beschreiten. Ich bin mir nicht sicher aber ich denke, dass der Käuferschutz in vollem Umfang nur ab einem Wert von 50€ greift. Aber auch dann heißt Käuferschutz nicht, dass du die Kohle von PayPal einfach so zurück bekommst. Du musst die Kohle von deinem Vertragspartner – also von propagandaprod.com zurück fordern. Am besten per Einschreiben – Rückschein und eine Frist setzen. Die Kosten, die dir bis jetzt entstanden sind, kannst du propagandaprod.com als Mahnkosten anrechnen, auch als Privatperson darfst du das. Die Kosten müssen jedoch nachgewiesen werden in Form von Belegen. Erst, wenn dann auch keine Kohle von propagandaprod.com zurück kommt – sei es durch Konkurs oder andere Umstände – dann greift die Ausfallversicherung von PayPal, was die mit “Käuferschutz” bezeichnen. Ich hoffe, dass ihr die Angelegenheit regeln könnt aber grundsätzlich kann ich über PayPal nichts schlechtes sagen. Ich machte früher sehr viel mit denen über eBay und es gab nie ein Problem. Alles Gute!

    Viele Grüße
    bb

    • Heh e85r, danke für deine ausführliche Antwort. :-)
      Selbstverständlich ist diese dem Grunde nach richtig.
      Habe ich inzwischen auch so mitbekommen; daher ist für mich der viel gepriesene Käuferschutz von PayPal ein Fake, der trügerische Sicherheit vermittelt, die es dann im Streitfall nicht gibt.
      Bin heilfroh, dass es nur um etwas über 23 Euro geht, die ich als Lehrgeld wohl bezahlen werde.
      Und hoffentlich lesen sehr viele Internet-User diese Artikel und relativieren dann ihre Meinung – so wie jetzt ich – zu dem von PayPal so vielfach gepriesenen Käuferschutz, der – ich wiederhole mich gern – nach meiner Meinung nichts taugt.

      Klar ist PayPal ok, wenn beide Seiten ihren vertraglichen Verpflichtungen nach kommen. Nur wenn ich dann im Streitfall mich selbst kümmern muss – wozu dann PayPal?

      Und genau so ist es jetzt. :-)
      Ab sofort unsere Geschäfte direkt – ohne PayPal.

    • Manchmal ist es gut, von Freunden einen Schubs in die richtige Richtung zu bekommen. :-) Danke e85r.
      Ich habe jetzt an PayPal folgende Nachricht gesandt und hoffe, dass diese dem Vorschlag so folgen werden.

      Wir bieten folgende Lösung, da wir noch immer keine Lizenz erhalten – und keinerlei Antwort vom Verkäufer bisher – aber dennoch Interesse daran haben, die Sache zu beenden.
      Unabhängig unserer Meinung zu ihrem angeblichen Käuferschutz – bieten wir an:
      Sie verzichten auf Ihre 5 Euro Mahngebühr und buchen vom Konto den ursprünglichen Betrag von 18,48 Euro erneut ab.
      Wir verbuchen das bei uns als Lehrgeld – eine Leistung haben wir dafür ja keine.
      Ob das für den Verkäufer bei Ihnen folgenlos bleibt – ist Ihre Entscheidung – für uns ist dieser ein Betrüger.
      Es wäre schön, wenn auch Sie dies als mögliche Lösung ansehen und würden uns über eine kurzfristige Bestätigung freuen.

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