
Das ich der absolute Backup-Geek bin, ist wohl schon dem einen oder anderen von euch bekannt. Backups kann ich nicht genug haben: zeitlich und auch mengenmäßig.
Wie ich bisher unsere Daten sichere, habe ich bereits früher schon ausführlich beschrieben: Datensicherungen・Backups sind notwendig. Zwar hat sich seit damals unsere Hardware geändert aber das Prinzip blieb gleich.
Wer jetzt keinen Bock hat, dort nach zu lesen, hier die Kurfassung: jede Nacht das gesamte System auf ein externes RAID1 und gleichzeitig auf eine handliche mobile HD.
Das komplette Archiv, welches sich ebenfalls auf dem RAID1 befindet, ebenfalls jede Nacht auf die mobile HD. Zusätzlich alles komplett per Time Machine auf eine weitere HD, eine Time Capsule. Hat jemand mit gezählt?
Einzig was bisher fehlte, war eine Online-Datensicherung. Und warum fehlte die bisher, ich habe mich nicht getraut, denn man weiß ja nie.
Zwar hatte ich schon hin und wieder von Backblaze gehört aber so wirklich damit befasst habe ich mich nie.
Bis jetzt dieser Tage unser lieber ad vom Blog admartinator.de dieses wieder ansprach. Also dachte ich mir: jetzt oder nie und schon war der Account bei Backblaze aktiv und die Online-Datensicherung begann.
Was genau tut Backblaze?

Backblaze sichert alles auf dem Computer automatisch und das zur günstigsten Zeit. Ein Dokument hat sich geändert? Ein neuer Song wurde geladen, Backblaze sichert diese. Bisher bemerke ich nicht mal, dass Backblaze seine Arbeit verrichtet.
Allein am Fortschritt sehe ich, dass etwas passiert.
Zum Thema Sicherheit vertraue ich allein auf die Aussage von Backblaze, die da wie folgt lautet:
„Die Sicherheit und Vertraulichkeit Ihrer Daten ist von größter Bedeutung. Dateien für den Internet-Backup werden auf Ihrem Computer verschlüsselt und zwar mit militärischer AES-Verschlüsselungs-Qualität.
Diese verschlüsselten Dateien werden dann über eine verschlüsselte SSL-Verbindung direkt an die Backblaze Rechenzentren transferiert, wo sie verschlüsselt gespeichert werden. Grundsätzlich sind Ihre Dateien so sicher wie das Geld in Ihrem Bankkonto.“
Das gesamte Paket gibt es für überschaubare 50 Dollar jährlich bei gleichzeitig unlimitierten Speicher.
Eure Fragen wie immer gern in den Kommentaren.






Natürlich, die gute alte Datensicherung. Gern missachtet und dann doch wichtig wenn es mal zu spät ist.
Hört sich doch gut an der Dienst. Obwohl der Vergleich mit dem Bankkonto!? Nach den letzten Krisen …
Stell dir dazu mal ganz einfach selbst die Frage, ob du deine Bankdaten, Kontoauszüge, Persönliche Unterlagen zu deinem Bäcker oder sonst wo hin bringen würdest und sagen würdest “hier bewahr das mal auf für mich, weil Du hast mehr Platz als ich”!??
Ich habe insgesamt drei Sicherungen: Jeweils eine zuhause in Deutschland und England, und eine in der Firma. Dadurch ist auch die “außer Haus” Notwendigkeit gut abgedeckt, ohne meine Daten bei einem externem Anbieter speichern zu müssen.
Wie kommt denn die Sicherung nach England bzw. wo liegt sie da?
Wie: Persönlich. Wo: Familie.
Wie viel GB oder TB sind das denn bei dir? Und ist diese “Sicherung” immer verfügbar für dich, also immer online?
Meinst Du nicht, das du es etwas arg übertreibst damit? Also 3mal lokal sichern sollte ausreichen und das mit der Online-Sicherung, da wäre ich gaaaaaanz vorsichtig WO und WAS du WIE sichern tust. Ich tue das nicht, weil mir kein Provider/Hoster wirklich versichern kann das selbiger keinen nutzen aus den Daten zieht.
Nur lokal ist SICHER!
Na ja die kritischen Daten sind alle nur mit einem Passwort nutzbar.
Und diese wiederum werden ausschließlich in einem verschlüsselten Image mitgesichert.
Und darin auch wieder nur ein Teil.
Ich nutze ausschließlich Passwörter die aus 2 Teilen bestehen.
Dem ersten Teil, den ich notiere und einem zweiten Teil (ist immer identisch) den ich mir merke – dieser Teil steht nirgend wo.
Das sollte ausreichend Vorsorge sein.
Hi Frank, schön das du auch dabei bist
In meinem Blog habe ich vor gut einer Woche auch darüber berichtet und bin seit Rund nem Monat dabei. Bisher bin ich echt zufrieden.
Unglaublich was inzwischen an Daten über die Leitung gegangen ist. Bei mir ist das genauso wie bei dir – die ganz wichtigen Daten sind nochmal in ner krypischen Box. Dann das persönliche Kennwort bei Backblaze + die Verschlüsselung vom Anbieter.
Ich mein, wenn man wirklich an meine Daten ran kommen will, dann ist nen Einbruch eigentlich leichter
Nur so wirklich wichtiges hab ich dann doch nicht.
Bisher habe ich mich schon gefragt, ob irgendwann die Telekom sich bei mir melden würde, wieviel Daten ich HOCHgeladen (nicht runtergeladen) habe. Könnte man echt von einem prof. Filesharing ausgehen
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